Wie ich zur Freiberuflichkeit kam

Durch Corona. Ganz unverhofft, jedoch auch durch die Empfehlung eines guten Freundes | Ein Blick zurück

Als ich vor über acht Jahren begann, auf YouTube Let’s Plays hochzuladen, hätte ich nie gedacht, „mal irgendwas mit Medien“ beruflich zu machen. Nun mache ich das einerseits tatsächlich hauptberuflich, andererseits in der Freiberuflichkeit und nebenbei sogar noch ehrenamtlich.

Empfehle ich immer wieder gern: „Der ewige Kampf zwischen Kunst & Kommerz“ von Manuel Schmitt – ein Vortrag, den sich jeder Kreative anhören und -sehen sollte.

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Ein Bild von mir, fotografiert von Michele-André Otto
Ein Bild von mir, fotografiert von Michele-André Otto

Es war auch ein sehr langer Weg bis zu den ersten Auftragsarbeiten. Denn damals stand – und steht heute immer noch – die ureigene, künstlerische Selbstverwirklichung an oberster Stelle.

In diesem Beitrag holen wir allerdings ganz weit aus und fangen am Anfang an: Im Jahr 2012. Ich war gerade mal 12 Jahre alt, als ich anfing, von mir kommentiertes Videospiel-Gameplay – Let’s Playsauf YouTube zu veröffentlichen. Viele Zuschauer erreichte ich nie, eine Freundschaft entstand allerdings schon, die bis zum heutigen Tag Bestand hat. Außerdem lernte ich die Grundlagen der Videobearbeitung und fand immer neue Lösungen für Ideen, die ich als Video umsetzen wollte. Im Nachhinein war keine dieser Lösungen effizient, funktioniert haben sie aber immer.

„Und damit herzlich willkommen zurück…“ – 6 Jahre Let’s Playing

Die Videos von damals gibt es nicht mehr. Sie gäbe es, wenn man wüsste, wo man nachzuschauen hätte. Der Großteil der über 3000 Videos, die ich zu meiner Zeit als Let’s Player produzierte, liegen auf irgendeinem YouTube Server und setzen digitalen Staub an. Das haben sie auch schon zu den Zeiten gemacht, in den Let’s Playing gerade in war – der Markt war übersättigt und man musste sich schon besonders verkaufen, um Zuschauer zu erreichen. Die Zuschauer, die dann kamen, waren jedoch immer sehr kommunikativ und jeder Kommentar war wertvoll. Seltsam, wie all das Jahre später in meine berufliche Tätigkeit und meine Freiberuflichkeit münden sollte.

Ein YouTube Thumbnail Anno 2012. Spiel: Drakensang - Am Fluss der Zeit © dtp Entertainment
Ein YouTube Thumbnail Anno 2012. Spiel: Drakensang – Am Fluss der Zeit © dtp Entertainment

Viel gelernt habe ich in dieser Zeit schon. Nicht nur in der Schule – das Let’s Playing begleitete mich ungefähr vom Ende der 7. Klasse bis kurz nach Studienbeginn in Greifswald – sondern auch über Videobearbeitung, Soundaufnahme und -bearbeitung, ja sogar Livestreaming, Podcasting, Grafikdesign, Videoencodierung, Netzwerken, Marketing – all das nahm am 6. März 2012 seinen Anfang, als ich die erste Folge meines ersten Let’s Plays auf YouTube hochlud. Ob ich damals schon Ambitionen hatte, eine Kamera in die Hand zu nehmen und zu filmen? Nicht direkt. Aber das sollte auch noch kommen.

Twitch-Streaming & Podcasting

In der Zeit vor meinem Abitur und dem damit verbundenen Auszug aus dem Elternhaus – also die Zeitspanne ab März 2012 bis Oktober 2017 – wuchs mein Interesse an anderen multimedialen Erzeugnissen. Streaming auf Twitch kam hinzu, sowie das Aufnehmen von Podcasts. Letztere erreichten teilweise mehr als 100 Menschen pro Episode, was ziemlich beeindruckend ist, war der Produktionsaufwand doch weitaus geringer als bei so manchem Kurzfilm.

Mittlerweile streame ich unter dem Deckmantel meiner Radiosendung „Score! – Der Game-Talk“

Auf Twitch hingegen wuchs die Zuschauerschaft spärlich, aber sie wuchs. Waren es manchmal nur drei Zuschauer, so kannte ich sie allerdings und das stundenlange Streamen bereite mir großen Spaß. Nebenbei konnte ich mich auch vertraut mit der Software machen – mit OBS übertrage ich noch heute Konzerte und Veranstaltungen.

Das Logo unseres Podcasts "Komfortzone"
Das Logo unseres Podcasts „Komfortzone“

Auch das Podcasting sollte mich einen Pfad betreten lassen, den ich Jahre später im Zuge meiner Arbeit bei radio 98eins aufnahm: Das reine Sprechen vor dem Mikrofon und das damit verbundene Nachbearbeiten lehrten mich so manche Fertigkeit, die ich auch später im Greifswalder Funkhaus hervorkramen sollte, um sehr schnell den Anforderungen der Nachrichtenredaktion von „Das Magazin – Am Puls der Stadt“ zu entsprechen. Aber ich greife vorweg.

Ein kurzer Ausflug in die Welt des Spielejournalismus‘

Noch lange bevor ich zum Podcasten kam – und der Grund, weshalb ich mit dem Streamen begann – war ich für einige Monate Teil einer aufstrebenden Videospielredaktion. Die Website gibt es heute nicht mehr, und soweit ich weiß, hat mein damaliger Chefredakteur wieder in der Branche Fuß gefasst. Mir gab es jedoch einen kleinen Einblick in das redaktionelle Arbeiten und zeigte mir den Aufwand, der hinter dem stringenten Erstellen von Review-Videos stand. Nach Maß und Auftrag arbeiten, redigieren, wenn es gefordert war (und das war es immer). Bis dahin hatte ich immer mein eigenes Ding gemacht und nie hatte jemand etwas beanstandet – wieso auch?

Aber jetzt hieß es, nach Vorgaben zu arbeiten. Das war gut, doch die Zeit wurde nach sechs Monaten der Arbeit knapp. Auch der Elan aufgrund der fluktuierenden Anzahl der Kollegen und innerer Querelen ließ nach und ich verließ die Redaktion. Kurz darauf ging die Website offline. Es war allerdings eine wertvolle Lektion und mein allererster Berührungspunkt mit Freiberuflichkeit – nicht meiner eigenen, aber immerhin die von jemand anderen, der mich daran teilhaben ließ.

CAPTIVATED

Über CAPTIVATED könnte ich ganze Bücher füllen. Wenn du mehr über die ausführliche Geschichte zur Entstehung dieser Kurzfilmreihe lesen möchte, ich führte dazu mit popper-fotografie.de zwei Interviews, die du hier und hier findest.

Kurzum war und ist CAPTIVATED das Projekt, das meine Liebe zum Film entfachte. Dass ich derlei Tätigkeiten, wie die, mit denen ich bei der Entstehung von CAPTIVATED beschäftigt war, mal in Freiberuflichkeit ausüben würde, konnte ich damals, 2015, noch nicht wissen. Es war in der Tat der grundlegendste Beginn, den man sich vorstellen kann: Zusammen mit einem guten Freund besuchten wir – mit Erlaubnis natürlich – verfallene Gebäude und nutzten diese Kulissen für CAPTIVATED. Die Gebäude waren zeitlich eher da als die Idee. Soll heißen: Im Grunde brauchten wir nur ein Konzept, um diese verfallenen Objekte irgendwie zu nutzen. Denn, klar, die Kulissen und Szenerien sind immer eine schwierige Angelegenheit im No-Budget-Indie-Filmmaking. So kam schlussendlich die Idee, dass wir ein fiktives Videospiel „verfilmen“, aus der 1st person, mit Interface-Elementen und allem drum und dran.

Dreharbeiten an CAPTIVATED Kapitel 4, 2018, Foto von Peter Seipke

Meine Familie hat mich hier immer unterstützt. Auch ohne den Aspekt meiner neu gewonnen Freiberuflichkeit und der Tatsache, dass ich „irgendwas mit Medien“ hauptberuflich mache, gilt meinen Eltern und meinem Bruder ein großer Dank. Mein Vater spielte als Hauptrolle in der Serie mit, mein Bruder Max komponierte die Musik und sprach meine Nebenrolle, sogar meine Mutter war in der letzten Episode vor der Kamera. Die Kulmination eines Herzensprojektes vieler Jahre. Schlussendlich war CAPTIVATED eine Familienangelegenheit geworden.

From Greifswald with Love

Ein Foto vom 22. Mai 2018, Greifswald

Mit dem Abitur in der Tasche brach im Oktober 2017 auf, um in der Hansestadt Greifswald zu studieren. Und obwohl ich das nie beendet habe, so nutzte ich die Zeit. Schlussendlich stehe ich nun – Stand Erstellung dieses Beitrages, also Anfang-Mitte Oktober 2020 – davor, bei der hiesigen IHK meinen Abschluss als Mediengestalter Bild/Ton zu machen – ohne jemals eine Ausbildung darin gemacht zu haben. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Lass mich hier etwas ausholen. Alles begann mit einem Bleistift.

radio 98eins – Plötzlich Ehrenamt

Darauf stand „radio 98eins – Besser am Abend„. Lange Zeit habe ich mir nichts dabei gedacht. Enthalten war dieses schicksalshafte Schreibutensil ein der „Ersti-Tüte“, ein Goodie-Bag, den man den Erstsemesterstudenten zur Begrüßung reicht. Es dauerte rund ein halbes Jahr, bis ich mich entschied, nachzufragen, ob ich mitmachen könnte. Zu dieser Zeit war ich einsam: Ich war nie wirklich in der Hansestadt angekommen, spürte bereits, dass das Studieren eigentlich nichts für mich ist, hatte in den ersten Monaten dort keine Freunde gemacht, niemanden kennengelernt und saß tagein, tagaus in meinen 12m² großen Wohnheimzimmer und wartete auf… auf was eigentlich? Gut also, dass ich mit offenen Armen aufgenommen wurde.

radio 98eins - Besser am Abend
radio 98eins – Besser am Abend

Und so lernte ich im April und Mai 2018 viele Menschen kennen, die nun meine Freunde sind. Wirklich gute Freunde. Einer davon war auch die Person, die mich in diesem Jahr zur Freiberuflichkeit brachte. Eine andere Person sollte in meinem Leben einen ganz besonderen Platz einnehmen. Meine jetzige Freundin lernte ich beim Radio kennen. Wir leben mittlerweile zusammen, haben dort unsere eigene Sendung, „Score! – Der Game-Talk„. Wir waren auch mal im Vorstand. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie mein Leben verlaufen wäre, hätte ich nicht eines Tages den Namen in meinen Internetbrowser eingegeben, der auf diesem Bleistift stand. Und auch, wenn ich hier nur auf einen Bruchteil der Ereignisse eingehe, die mit dem Radio einhergingen, durch das Radio entstanden sind oder mit dem Radio zu tun hatten, so kommen wir dem Anfang meiner Freiberuflichkeit langsam auf die Spur.

LIVE AUS BERLIN

Nachdem ich Ende 2017 mein Elternhaus verließ, erblühte – ironischerweise – meine Liebe zum Metal. Ironisch deshalb, weil es wohl keinen anderen Haushalt, keine andere Familie gäbe, die die Liebe zur Musik so fördert wie die meinige. Jedenfalls hörte ich kurz nach meiner Ankunft in Greifswald nahezu wöchentlich die Heavy Hour auf Star.FM mit Jakob Kranz. Früher hieß die Sendung mal Stahlwerk, noch früher hieß sie – ja wie eigentlich?
Eine Idee war geboren, die in meiner ersten eigenen Dokumentation mündete. Ich besuchte zusammen mit meiner Freundin Emma und meinem Vater den Sender in Berlin und wir drehten Gespräche und Impressionen des Funkhauses.

Das Heavy Hour Poster
Das Poster zur Heavy Hour Doku

Auf dieses Projekt war ich schlussendlich mehr als stolz. Sogar viele renommierte Magazine im Metal-Bereich berichteten über die Veröffentlichung und dutzende Stimmen trugen mir zu: „Man, das sieht echt so aus, als könnte das im Fernsehen laufen“. Einen größeren Ritterschlag hätte ich mir zu dieser Zeit nicht vorstellen können. Das positive Feedback ließ in mir den Gedanken weiter keimen, dass ich das vielleicht doch eines Tages mal beruflich – wenn auch nur in Freiberuflichkeit – machen könnte. Noch aber war ich an der Universität und dem damit einhergehenden Bafög gebunden. Das hörte aber auch irgendwann auf und es war an der Zeit, dass ich mir etwas anderes überlegte.

Mein Weg zur Beruflichkeit

Noch sind wir nicht ganz da, wo wir sein wollen, aber wir kommen der Sache näher. Auch 2019 – chronologisch befinden wir uns also mittlerweile im vergangenen Jahr – durfte ich an einem Projekt arbeiten, das durchaus unter dem Thema „Freiberuflichkeit“ zu verbuchen ist. Meine Mitarbeit daran liegt sogar derselben Person zu Grunde, die mich in diesem pandemiegebeutelten Jahr endgültig dazu brachte, mich selbstständig und meine Freiberuflichkeit offiziell zu machen. Das lassen wir der Einfachheit halber aber außen vor. Denn im September und Oktober 2019 galt es für mich, erst einmal erwerbstätig zu werden. Wieso? Ich bekam keine staatliche Förderung mehr. Und ja, natürlich ist das mein Eigenverschulden. Im ersten Studiengang war ich nicht gut genug – ich war ja auch kaum dort – und für einen Studiengangswechsel erhält man keine Förderung mehr. Dass ich auch diesen „Neustart an der Uni“ irgendwann links liegen lassen würde, hatte ich insgeheim vielleicht auch schon geahnt. Aber egal, Geld musste her. eBay Kleinanzeigen war hier überraschender Weise meine Lösung.

Von Business Development zu Videoproduktion

Das Advanced Ads Logo © Advanced Ads GmbH
Das Advanced Ads Logo © Advanced Ads GmbH

Einen Arbeitgeber in einer Studentenstadt wie Greifswald zu finden, der einen nicht nur Fritten servieren oder E-Roller aufstellen lässt, gestaltet sich als gar nicht mal so einfach. Ich bin heute immer noch überzeugt – sogar noch mehr als damals – dass ich einfach unfassbares Glück hatte. Eine Firma, gegründet von jemanden, der aus der Freiberuflichkeit kommt, dem ich von Nutzen sein kann, bei einem Thema, das mich sogar noch ungefähr tangiert? Hervorragend!

Es dauerte rund ein halbes Jahr, bis ich für Advanced Ads (WordPress Nutzer horchen bei diesem Namen vielleicht auf) die ersten Videos produzieren durfte. Nun mache ich das hauptsächlich und eben auch hauptberuflich. Beinahe ein Jahr bin ich nun dort und ich habe nicht vor, etwas anderes zu machen. Aber wie war das jetzt mit der Freiberuflichkeit? Wir sind fast dort angelangt, wo wir uns zeitlich im Jetzt befinden. Eine Sache muss aber noch geklärt werden: Was habe ich jetzt eigentlich für einen Abschluss?

Das Los der Externen

Externenprüfung. Davon habe ich schon vor einiger Zeit etwas gehört, dachte aber nie wirklich darüber nach. Schließlich muss man mindestens die eineinhalbfache Dauer einer normalen Berufsausbildung vorweisen können, um auch ohne eben jene seinen – in diesem Fall IHK-zertifizierten – Berufsabschluss zu erhalten. Oder
Da stand jedoch ein Oder in dieser Prüfungsordnung. Denn wenn man genügend Empfehlungen, Zeugnisse und Nachweise vorbringen kann, dann könnte von dieser ersten Regelung abgesehen werden, und man darf auch schon mit weniger Jahren auf dem Buckel die Prüfung ablegen. Ein wahrer (Paragrafen-)Quell der Freude für alle aus der Freiberuflichkeit. So sammle ich derzeit meine Nachweise zusammen und lege hoffentlich 2021 meine IHK-Prüfung zum Mediengestalter Bild/Ton als Externer ab. Dann hab ich das auch auf dem Papier, was ich seit so vielen Jahren bereits mache.

Nun aber: Wie ich zur Freiberuflichkeit kam

Wenn du bis hierhin durchgehalten hast, wirst du erkannt haben, dass es ein sehr weiter Weg von den bescheidenen Anfangen eines jugendlichen Let’s Players bis zum Beginn der Freiberuflichkeit eines 21-Jährigen war. Und wie kam ich jetzt dazu?
Durch eine Empfehlung von meinem guten Freund Otto. Er hat auch das Bild von mir am Anfang dieses Beitrages gemacht. Otto ist bereits ausgebildeter Mediengestalter Bild/Ton und ab und zu hat auch er aus seiner Freiberuflichkeit heraus Aufträge, die er bearbeitet. Und in diesem Jahr begab es sich, dass das Soziokulturelle Zentrum St. Spiritus hier in Greifswald zwischen April und Juli 2020 in Kooperation mit dem radio 98eins e.V Konzerte hinaus in die Welt übertrug. Und das wollten sie eben auch als Videolivestream tun. Diese Radiokonzerte legten den tatsächlichen, wirklichen Grundstein für eine Arbeit, die ich als Freiberuflichkeit bezeichnen würde. Ich machte nun genau das, was ich seit vielen Jahren auf die ein oder andere Weise gemacht hatte. Diesmal nur ein wenig professioneller als zuvor, mit Kollegen aus dem Radio und der Veranstaltungstechnik, mit Musikern, die einfach Bock hatten, live zu spielen und ja, ich wurde dafür auch bezahlt.

Das Plakat zur Fête 2020 © GrIStuF e.V
Das Plakat zur Fête 2020 © GrIStuF e.V

Aber es ging mir nicht ums Geld. Vor allem ging es mir darum, in Zeiten von Corona die Kultur am Leben zu erhalten (mehr könnt ihr hier in meinem Eintrag dazu lesen). Dasselbe Ziel verfolgten wir auch mit der Fête de la Musique 2020, wobei der Aufwand, 14 Künstler in 14 Stunden Live zu übertragen, einen eigenen Eintrag rechtfertigt. Aber auch hier stand das eigentliche Tun im Vordergrund, nicht der schnöde Mammon, den man im Gegenzug erhielt. Die Fête war eine unglaublich bereichernde Erfahrung, und 2021 machen wir das hoffentlich wieder.

Und jetzt? | Ein Blick nach vorn

Selten war das Geschehen in der Welt so ungewiss wie in diesen Tagen, Wochen und Monaten. Nicht nur für Kulturschaffende und Selbstständige: Für alle.
In den nächsten Monaten hoffe ich, so einiges zu schaffen, allen voran meinen Berufsabschluss von der IHK zu bekommen, und das ohne je ein Studium oder eine Berufsausbildung abgeschlossen zu haben. Der Aufwand wird ganz beträchtlich, aber es wird sich lohnen. An meiner Freiberuflichkeit werde ich auch weiterhin arbeiten, hier konnte ich immerhin schon viele Institutionen von meiner Arbeit überzeugen. Und ich bin ehrlich: Ich weiß, dass ich mit meinem Werdegang außerordentlich viel Glück im Vergleich zu anderen Kreativen habe – und das weiß ich zu schätzen. Kreativ sein zu dürfen, sowohl im Beruf, im Ehrenamt als auch in der Selbstständigkeit, ist ein großes, großes Privileg. Und ich hoffe, dem eines Tages vollends gerecht zu werden.

moritz Verfasst von:

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